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Morsealphabet

Der Morsecode ist ein Verfahren zur Übermittlung von Buchstaben und Zeichen. Dabei wird ein konstantes Signal ein- oder ausgeschaltet.

Der Code kann als Tonsignal, als Funksignal, als elektrischer Puls mit einer Morsetaste über eine Telefonleitung, mechanisch oder optisch (etwa mit blinkendem Licht) übertragen werden – oder auch mit jedem sonstigen Medium, mit dem zwei verschiedene Zustände (wie etwa Ton oder kein Ton) eindeutig und in der zeitlichen Länge variierbar dargestellt werden können. Man spricht auch von Morsetelegrafie.

In der Schifffahrt wird beispielsweise die Morsekennung bei der Darstellung einer Befeuerung auf der Seekarte verwendet. Kurz/Lang-Lichterscheinungen, die Morsebuchstaben oder gemorsten Zahlen entsprechen nennt man Morsefeuer (Mo). Man kann auch mit Handflacken morsen.

Das Morse-Alphabet
Das Morse-Alphabet
Morse-Schlüssel zum schnelleren Dekodieren der Morsezeichen
Morse-Schlüssel zum schnelleren Dekodieren der Morsezeichen
Morsen mit Flaggen
Morsen mit Flaggen

Samuel Finley Breese Morse (1791-1872)

US-amerikanischer Erfinder und Professor für Malerei, Plastik und Zeichenkunst. Morse entwickelte ab 1837 den ersten brauchbaren Schreibtelegrafen (Morseapparat) und gemeinsam mit seinem Mitarbeiter Alfred Vail außerdem einen frühen Morsecode in der später als Land Line Code oder American Morse Code bezeichneten Form. Damit schuf Morse die praktischen Voraussetzungen für eine zuverlässige elektrische Telegrafie, wie sie wenig später auch zum Einsatz kam.