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Der Wind

Hauptursache für Winde sind Unterschiede im Luftdruck zwischen Luftmassen. Dabei fliessen Luftteilchen aus dem Gebiet mit einem höheren Luftdruck (Hochdruckgebiet) solange in das Gebiet mit dem niedrigeren Luftdruck (Tiefdruckgebiet), bis der Luftdruck ausgeglichen ist.

Je größer der Unterschied zwischen den Luftdrücken ist, umso heftiger strömen die Luftmassen in das Gebiet mit dem niedrigeren Luftdruck und umso stärker ist der aus der Luftbewegung resultierende Wind.

Vor jedem Segeltörn sollte man sich ganz genau über die Windverhältnisse des Reviers informieren. Welche Winde können wo und wann auftreten, welches sind die optischen Erkennungsmerkmale (z.B. Wolkenformationen), durch welche Hoch- und Tiefdrucklagen entstehen sie usw. Daher sind Grundkenntnisse der Meteorologie auch ein Bestandteil der Ausbildung zum Yacht-Skipper.

Besondere Winde; Land- und Seewind

Land- und Seewinde entwickeln sich bei windschwachen Schönwetterlagen, wenn über Land grosse Temperaturschwankungen zwischen Tag und Nacht herrschen.
Die durch Sonneneinstrahlung aufgeheizte Landmasse führt im Tagesverlauf zu leichtem Druckfall über Land, gleichzeitig steigt der Druck über See etwas an. Der Druckunterschied setzt im Laufe des Vormittags eine Ausgleichsströmung in Gang; den auflandigen Seewind.

In der Nacht kehrt sich die Zirkulation um; das Land ist nun kälter als die See. Es entsteht ein ablandiger Wind. Dieser Landwind weht am zuverlässigsten in den frühen Morgenstunden.

Lokale Küsteneffekte

Durch die Küstengestaltung und durch Inseln wird der Wind mehr oder weniger stark beeinflusst; Lee- oder Föhneffekt, Stau, Fallwind, Kap- oder Eckeneffekt, Führungseffekt, Flur- Düsen- oder Trichtereffekt.

Typische Winde