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Das Lot

Handlot

Das Handlot besteht aus einer 30 m langen Lotleine mit Metermarkierung. Die Farbe der Markierung wechselt alle 10 m. Am Ende befindet sich ein 3-5 kg schweres Senk- oder Lotblei. Üblicherweise hat es im Boden eine Vertiefung, in die man Talg - die sogenannte Lotspeise - geben kann. Daran bleiben Partikel des Meeresbodens haften, aus denen sich evt. auf die Beschaffenheit des Grundes schliessen lässt. Die meisten Yachten sind heute mit Echoloten ausgerüstet - bei Stromversagen versagt aber eine Handlot nie! Das Handlot sollte immer bei geringer Fahrt in Fahrtrichtung ausgeworfen werden. Z.B. bei Annäherung an einen Ankerplatz. Nicht vergessen das Ende der Leine aus Sicherheitsgründen an Bord festzumachen. Spürt man das Auftreffen des Lotbleis auf dem Grund, sollte sich das Boot möglichst genau darüber befinden.

Echolot

Gelotet wird mit Ultraschall (>20 kHz), der von einem im oder am Bootsboden montierten Schwingkristall als kurzer Impuls ausgesandt und auch wieder empfangen wird, wenn er als Echo vom Grund zurückkehrt. Dabei wird die Zeit zwischen versenden und empfangen gemessen. Der Schall legt im Wasser ca. 1500 m/s zurück.

Video-Echolot

Video Echolote senden bis zu 30 Impulse pro Sekunde aus, die in einem elektronischen Speicher gesammelt, aufbereitet und als Bild auf dem Bildschirm aufgebaut werden. So entsteht ein Gesamtbild der Grundbeschaffenheit. Weiche Strukturen (Schlick, Seegras) reflektieren das Echo schwach, harte Strukturen (fester Grund, Steine) reflecktieren stark; diese Reflektionen erscheinen auf dem Bildschirm in diversen Farben und ermöglichen somit genau Rückschlüsse auf die Beschaffenheit des Grundes.

Fischfinder funktionieren nach dem gleichen Prinzip und dienen mit Vorausortung oder 3D-Darstellung zum Auffinden von Fischen. Sie zeigen auch Temperatur, Fahrt über Grund und zurückgelegte Distanz an.