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Funk an Bord

Ein Skipper muss in der Lage sein ein Funkgerät richtig bedienen zu können. Der internationale maritime Funkverkehr ist genau geregelt und sämtliche Schiffe müssen sich an diese Regeln halten. Das sogenannte GMDSS (Global Maritime Distress and Safety System) beinhaltet ein ausgeklügeltes System für die in Seenot geratenen Schiffe.

Das BACOM (Bundesamt für Kommunikation) in Biel erteilt diese Funkkonzession nach einer bestandenen Prüfung. Der Simulator für PC von IC-soft bietet eine optimale Hilfe zur Vorbereitung der Prüfung. Weitere Infos siehe BACOM. Unter Downloads gibt's weitere Inforamtionen.

Die verschiedenen Notrufe

Es gibt drei Arten von Notrufe, die nach Standard abgesetzt werden müssen. Nach dem Senden eines Notrufes MAYDAY folgt sogleich eine Rettungsaktion, gesteuert von Hafenbehörden, Polizei, Militär, Schiffen in der Nähe und mit Hilfe von Satelliten und GPS-Ortung. Merke also, ein solcher Notruf sollte wenn möglich wirklich nur im äussersten Notfall abgestzt werden, ansonsten wird's teuer!

Mayday / Distress

Pan Pan / Urgency

Securite / Safety

Unterschied zwischen SRC und LRS

SRC (Short Range Certificate): Ultrakurzwellen (UKW) 156-174 MHz. Es wird auf 57 Kanälen gefunkt. Die Reichweite beträgt 20-30 Seemeilen bei voller Sendeleistung (25 Watt) und 3-5 Seemeilen bei reduzierter Leistung (1 Watt). Sportschiffe verwenden in der Regel ein UKW-Funkgerät (SRC).

LRC (Long Range Certificate): Die Handhabung und Bedienung ist identisch wie beim UKW-Sprechfunkverkehr. Die grössten Unterschiede bestehen im folgenden aus

- Grenzwellen-Funk (GW) 1605-3800 kHz
- Kurzwellen-Funk (KW) 4000-30000 kHz oder 4 MHz-30Mhz
- Reichweite / Ausbreitungscharekteristik der Funkwelle

Im Gegensatz zum UKW-Funkverkehr, wo man auf Kanälen kommuniziert, wird im GW und KW-Funkverkehr auf Frequenzen kommuniziert.

Die Reichweite bei GW beträgt Tagsüber bis 150, Nachts bis 1000 Seemeilen, auf KW kann weltweit gefunkt werden.